Ich hatte in der SCCM Datenbank mehr als 20.000 Update Metadaten.
Grund dafür waren ca. 14.000 Treiber Updates, welche zwar synchronisiert jedoch nie verwendet wurden.
Dies führte zu enormen Performanceeinbußen bei den Custom PatchMgmt Reports, da stets alle vorhandenen Update Informationen aus der SQL Datenbank durchlaufen werden um den Benutzern aussagekräftige Reports zu liefern.
Das Abwählen der nicht benötigten Klassifizierungen hatte leider keine Auswirkungen auf bereits bestehende Update Metadaten in der Datenbank. Es wurden leidglich keine neuen Updates der abgewählten Kategorien synchronisiert.
Aus diesem Grund sollten generell nur Klassifizierungen, Produkte und Sprachen ausgewählt werden, die auch wirklich benötigt werden.
Sollte es bereits zu spät sein und es befinden sich Update Metadaten in der SCCM Datenbank, welche nie benötigt werden, so hilft der nachfolgende Workaround. Die Informationen aller erstellten Updatelisten, Update Packages und Update Deployments bleiben dabei bestehen.
- Änderungen an den Klassifizierungen, Produkten und Sprachen wie benötigt
- Deinstallation des Software Update Points
- Deinstallation des WSUS Servers
- Sobald der SCCM Server keinen Software Update Points mehr hat, werden alle Updates in der SCCM Datenbank auf den Wert Expired=1 gesetzt
- Neuinstallation des WSUS Servers
- Neuinstallation des Software Update Points
- Starten der Synchronisation
- Alle Update Metadaten, welche nun synchronisiert werden und bereits vorhanden waren, werden wieder auf den Wert Expired=0 gesetzt
- Alle Update Metadaten, welche nach der Synchronisation noch den Wert Expired=1 haben, werden nach 14 Tagen automatisch aus der SCCM Datenbank entfernt